Die Begriffe „Besenreiser“ oder „blaue Äderchen“ (Teleangiektasien) stehen für erweiterte, oberflächlich in der Haut gelegene Äderchen. Sie sind blau oder rötlich und daher gut sichtbar, besonders auf heller Haut. Sie kommen bei Frauen und Männern jeden Alters vor, sehr häufig an den Beinen.
Meistens sind „Besenreiser“ für die Gesundheit ohne Bedeutung, sie können aber kosmetisch sehr stören.
Durchführung der Behandlung
Als wirksamste Methode der Behandlung hat sich die Sklerotherapie mit Alkohol (Aethoxysklerol) oder Glycerin (Sclérémo) bewährt. Kleinste Mengen dieser Flüssigkeiten werden in die Besenreiser gespritzt und diese dadurch „verödet“. Verbände oder gar Kompressionsverbände sind nicht nötig. Auch Sonnenbäder sind erlaubt. Je nach Ausdehnung der Befunde dauert die Behandlung einige Minuten oder mehrere Sitzungen von je 30-45 Minuten.
Wie zahlreich und wie dick die Besenreiser auch sind, mit der Sklerotherapie können fast immer kosmetische Verbesserungen erzielt werden. Manchmal kann es aber mehrere Wochen bis Monate dauern, bis der endgültige Zustand erreicht ist.
Die früher angewandte, oberflächliche Lasertherapie hat sich dagegen nur in Ausnahmefällen bewährt.
Sollten sich über die Jahre wieder neue Besenreiser bilden, werden diese mit der gleichen Technik und der gleichen Erfolgschance behandelt.



