Venenzentrum am See

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Schaumsklerotherapie

Eine weitere Möglichkeit, den Reflux in erkrankten Venen auszuschalten, ist die Sklerotherapie oder Schaumsklerotherapie.

Bei diesem Verfahren wird, häufig unter Ultraschallkontrolle, ein Verödungsmittel, z.Bsp. Polidocanol (Aethoxysklerol), in die erkrankten Venen gespritzt. Oft wird das Medikament mit Luft aufgeschäumt. Der Schaum führt zur Reizung der Venenwand und infolge davon zum Verschluss der Vene.

Dieses Verfahren kann bei allen oberflächlichen Venen angewandt werden, in manchen Fällen ist damit aber auch die Ausschaltung der VSM oder VSP möglich. Diese Methode ist auch eine gute Möglichkeit, Rezidiv-Varizen auszuschalten.

Nebenwirkungen können sein: vorübergehend tastbare, harte Venenstränge sowie Pigmentierungen (lokale Verfärbungen entlang der behandelten Venen durch abgelagertes Eisen). Manchmal sind auch mehrmalige Injektionen notwendig, bis die betroffene Vene vollständig verschlossen ist.

 

Sklerotherapie

 

 

 

Neuigkeiten

Kosten für ClosureFast werden von Krankenkassen übernommen

Die Helsana Gruppe übernimmt aktuell freiwillig die Kosten für endovenöse Venentherapien mit dem ClosureFast Verfahren für Versicherte mit einer Spital-Zusatzversicherung für Halbprivate oder Private Abteilung (Hospital Eco, Hospital Comfort, Hospital Bonus, ohne Spitalwahl-Einschränkung). Zur Helsana Gruppe gehören Avanex, Progrès, Sansan und Aerosana. Mehrere Versicherungen, u.a. Sanitas und Wincare, zahlen ebenfalls bei privat und halbprivat versicherten Patienten.