Venenzentrum am See

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Kompressionstherapie

Die älteste Therapieform bei Krampfadern ist die Kompressionstherapie mit besonderen Strümpfen oder Verbänden, die lebenslang getragen werden müssen. Durch diese Druckverbände wird das Lumen der erweiterten Venen verkleinert. Dadurch erhöht sich die Fliessgeschwindigkeit des Blutes in den Venen, was den Rücktransport zum Herzen verbessert. Es treten als Folge weniger Stauungen  und Ödeme (= Flüssigkeitsansammlung) in den Beinen auf.

Entscheidender Nachteil dieser Therapie ist, dass die Strümpfe unbequem zu tragen sind und vor allem im Sommer zur unangenehm heissen Beinen führen. Das Anziehen kann zudem für ältere Menschen schwierig sein, da die Gummispannung des Gewebes einen hohen Kraftaufwand erfordert. Binden ohne Gummianteil sind zwar leichter anzulegen, halten jedoch oft nicht lange.

Aufgrund der Nachteile wird diese Methode heute eher selten  angewandt.

 

Neuigkeiten

Kosten für ClosureFast werden von Krankenkassen übernommen

Die Helsana Gruppe übernimmt aktuell freiwillig die Kosten für endovenöse Venentherapien mit dem ClosureFast Verfahren für Versicherte mit einer Spital-Zusatzversicherung für Halbprivate oder Private Abteilung (Hospital Eco, Hospital Comfort, Hospital Bonus, ohne Spitalwahl-Einschränkung). Zur Helsana Gruppe gehören Avanex, Progrès, Sansan und Aerosana. Mehrere Versicherungen, u.a. Sanitas und Wincare, zahlen ebenfalls bei privat und halbprivat versicherten Patienten.